Erste Glocken von St. Michael


Über Glocken der Pfarrkirche St. Michael wird erst spät berichtet. Das Glöckneramt oblag dem Küster oder Offermann, wie man ihn damals nannte. Außerdem hatten der Fronhof, der Probsthof und der Bredershof beim Nahen eines Gewitters einen Mann zum Wetterläuten zu stellen. Diese Sitte war noch bis in die fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in Übung.

Bei dem Brand im Jahr 1689 - Überfall der Franzosen - schmolzen die Glocken bei der glühenden Hitze. 1690 wurden auf dem Kleefelde neue Glocken gegossen. Vor dem Umguss im Jahre 1873 besaß die Kirche St. Michael drei Glocken.

Die erste, aus dem Jahre 1771, 558 Pfund schwer mit der Inschrift (aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt wie auch alle folgenden) Die zweite Glocke war 359 Pfund schwer. Die Inschrift lautet: Die Inschrift der kleinsten 259 Pfund schweren Glocke lautet: 1873 mußten die beiden ersten umgegossen werden. Statt dieser beiden Glocken goss Christian Claren aus Sieglar drei neue. Die erste, 900 Pfund schwer, mit der Inschrift: die zweite, 598 ½ Pfund schwer, mit der Inschrift die dritte, 420 Pfund schwer, mit der Inschrift

Weitere Informationen dazu sind in diesem Pfarrbrief aus dem Jahr 1983 zu finden: Artikel "Glocken" im virtuellen Brückenhofmuseum